Der Burgundiſche Poſtillon.
etwas vor ſich gebracht haben und nicht mehr ſo ein un⸗ geſchickter Teufel ſind.
In dieſem Augenblicke ſchallt ein froͤhliches Lied aus dem Dorfe heruͤber, das immer naͤher kommt.
Tapotte ſpricht:
— Iſt das nicht die Stimme Jean⸗Marie's?
Galopin antwortet: — O ja, den hört man immer ſchon von weitem! Herr Gott, hat der eine ſchone Stimme fur einen, der zu
Pferde ſteigt!
— Auf Wiederſehen, Herr Galopin! Gehen Sie an Ihre Arbeit, ich werde an die meinige gehen.
Ach, Mamſell Tapotte, einen einzigen Kuß— 2 ich bitte— es iſt nur, um mir Muth und Luſt zur Arbeit zu machen— nur einen ganz kleinen!
— Nein, nein, ich zahle nichts im voraus!
Bei den letzten Worten läuft ſie wie ein fluchtiges Reh, wenn auch nicht ganz ſo leichtfuͤßig, in das Wirths⸗ haus zuruͤck. Gaolopin, mit ausgeſtreckten Haͤnden, ſtarrt ihr nach. Aus ſeinen Geſichtszuͤgen iſt aber nicht deutlich zu erkennen, ob er die Flaſche oder das Maͤdchen lieber zuruͤckbehalten haͤtte.
Waͤhrend unſer Galopin mit waͤßrigem Munde nach


