— Ehre, um mein Leben!— Aber, Herr Graf.— Nun dann, ſo werde ich ihn ſelbſt einholen, und
auf der Stelle!
Der Graf thut einige Schritte nach der Thuͤr; da haͤlt ein plözlicher Knall ihn auf, der Schuß eines Feuergewehres. Alles ſteht betroffen.
Das ſcheint aus dem Zimmer Armands zu kommen! ruft endlich Dufour.
Solite meinem Bruder ein Unglůck wiederfah⸗ ren ſein!— Laufen wir! ſagt der Graf: Gott ſet es gedankt, er iſt vielleicht noch nicht fort!
Der Graf, Herr v. Noirmont, Vietor und Du⸗
four draͤngen ſich nach dem Zimmer des jungen Bré⸗
ville hinauf; Erneſtine folgt ihnen. Der Pulver⸗ dampf, der ſich vermehrt, ſo wie ſie ſich dem Zim⸗ mer Armands nähern, üͤberzeugt ſie nur zu bald, daß darin wirklich der Schuß gefallen iſt.
Der Graf tritt zuerſt ein; aber von Schrecken ergriffen, faͤhrt er zuruͤck, und hält Erneſtinen mit beiden Armen feſt. Ein furchtbarer Anblick hat
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