Ich erhalte ſo eben Briefe aus Paris, ſagt er. — Nun, lieber Mann?..— Nun! dieſe Briefe machen mir wenig Vergnügen, ſie enthalten ſehr beunruhigende Dinge.— Beunruhigend für dich? — Ja, in Beziehung auf deinen Bruder.
Erneſtine ſchoͤpft wieder Athem, und mit feſte⸗ rer Stimme antwortet ſie: Ach! es betrifft meinen Bruder..— Ohne Zweifel, von wem ſollte es ſonſt ſein?— Ja, ja! es war nur... ich dachte nicht gleich daran.. Nun, und was haſt du denn uͤber ihn erfahren?— Erſtens, iſt da ein Brief von Armand, worin er von Neuem Geld verlangt; von dem, was er geliehen hat, iſt nichts mehr da; er will durchaus, daß ich in Be⸗ treff dieſes Guts eine Entſcheidung nehme, ſonſt verkauft er es an Andere, und gleichgultig iſt es ihm, was er daran verliert!... Der junge Mann macht ſchlechte Rechnung!... Ich hätte ihm gern dieſe Beſitzung ſicher geſtellt, damit er dereinſt noch einen beſſeren Nutzen davon ziehen koͤnnte; aber


