Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
Entstehung
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56 S nicht zu maͤßigen vermag? Ach empfaͤnden Sie nur ein wenig von dem, was in mir ſich regt! O, machen wir, daß wir nach Hauſe kommen, ich bitte Sie.. Sie thun mir weh ich erſticke A.ach, was muß ich leiden!... Mein Gott, und ich waͤre die Urſach davon! Ja, Sie werden mich ungluͤcklich machen.

Erneſtinens Stimme iſt bewegt; ſie nimmt das Schnupftuch vor die Augen. Vietor will ſie um⸗ faſſen; ſie macht ſich los und verdoppelt ihre Schritte; er erreicht ſie bald wieder und ergreift ihre Hand, ſie aber ſucht ſich loszuwinden.

Wie? auch Ihre Hand wollen Sie mir nicht erlauben?. Laſſen Sie mich los!... Nein, nein, ich laſſe Sie nicht, ich liebe Sie zu ſehr. Iſt es ein Verbrechen, ſo will ich allein der Schuldige ſein Nur einmal laſſen Sie mich Sie umar⸗

men. Nein, nein!

Vietor hoͤrt nicht auf die Bitten Erneſtinens, er umfaßt ſie und bedeckt ſie mit Kuͤſſen; ſie wehrt