ſchon genug geſagt. Aber mein Gott! es ſcheint, Sie zittern.— Ja, ich zittere, denn ich habe Furcht vor Ihnen.— Furcht, bei mir, der ich Sie ſo innig liebe?— Eben darum vielleicht.— Ach, gnaͤdige Frau, wie ungluͤcklich bin ich, wenn ich Ihnen nur Furcht erwecke!... O, ich möchte wuͤnſchen, Sie nicht mehr lieben zu koͤnnen!. Ja, ich wuͤrde alles in der Welt hingeben, um Sie vergeſſen zu koͤnnen; denn ich ſehe wohl, meine Liebe langweilt und belaͤſtigt Sie! Aber ich kann es ja nicht, ich werde es in meinem Leben nicht koͤnnen ich liebe Sie ganz anders, als ich je⸗ mals geliebt habe. Jetzt habe ich den Unterſchied zwiſchen wahrer reiner Liebe und dem Gefuͤhl, was man ſonſt wohl mit dieſem Namen belegt, kennen gelernt— So beweiſen Sie es mir dadurch, daß Sie nichts Pflichtwidriges von mir verlangen. Ich daͤchte doch, ich waͤre vernuͤnſtig genug.. — Ja, es iſt zum Erſtaunen!— Iſt es meine Schuld, weun ich in Ihrer Nähe meine Wuͤnſche
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