Teil eines Werkes 
2. Theil (1836)
Entstehung
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19 2* denn nicht arbeiten und ſprechen zugleich? Aber ich kann ja Ihre Augen nicht einen Augenblick ſe⸗ hen Ihre Augendie ich ſo innig liebe.. koſtet es Sie denn ſo viel überwindung, ſie dann und wann zu mir aufzuheben?

Erneſtine antwortet nicht, aber ſie hoͤrt auf, nur auf die Nadel zu blicken; es iſt ja kein ſo großes Unrecht, ſeine Augen ſehen zu laſſen, die, Vietors aber, haben einen Ausdruck, daß ſie da⸗ von ganz verwirrt wird; ſie legt ihre Arbeit zu⸗ ſammen und aͤußert den Wunſch, hinein zu ge⸗ hen. Wie, ſchon? Nur zu lange bin ich ja ſchon hier. Sie finden es lange, und mich duͤnkt, erſt eine Minute ſei mir in Ihrer Naͤhe verſtrichen. Veielleicht waͤre es beſſer geweſen, gar nicht hierher gekommen zu ſein. Sie be⸗

reuen es wohl gar, mir dieſen gluͤcklichen Augen⸗

blick verſchafft zu haben. Sie ſind boͤſe uͤber

meine offene Sprache!.. Wozu wuͤrde das alles nuͤtzen. Waͤre Ihre Liebe aufrichtig, ſo muͤßte 2*