Teil eines Werkes 
1. Theil (1836)
Entstehung
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gen, ich habe nur niemals ſo, wie in dieſem Au⸗ genblick, an meine traurige Lage gedacht Es iſt ſonderbar... Sonſt war es mir gleich, keinen anderen Namen, als Magdalene zu haben ich dachte gar nicht an Eltern, ich beweinte nur meine Wohlthäterin, weil ich ſie nur kannte... aber mein Gott, Jacob, wie geht es denn zu, daß ich keine Eltern habe? daß Frau v. Bréville mit mir nie von ihnen geſprochen hat?... wo hat ſie mich denn eigentlich gefunden, aus weſſen Haͤnden bin ich denn zu ihr gekommen?.. Ach, Jacob! jetzt moͤchte ich das Alles wiſſen. da Ihr mich ſo klein gekannt habt, ſo werdet Ihr vielleicht auch von meinem Vater haben ſprechen hoͤren, von mei⸗ ner Mutter, warum hoͤre ich niemals von Euch ein Wort uͤber meine Eltern?

Weil es ohne Zweifel unnütz war, davon mit Euch zu ſprechen, antwortet Jacob ſeufzend, dann verlaͤßt er den Ort, wo ſie ſtanden, und giebt

Magdalenen ein Zeichen, ihm zu folgen.