Teil eines Werkes 
1. Theil (1836)
Entstehung
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S 342 ₰5 nun, ſo lacht uͤber meine Vermuthungen, aber iſt es anders, ſo hoͤrt auf den guten Rath Eures alten Jacob: Eine arme Waiſe ohne Namen, ohne Stand, ohne Vermoͤgen, welche vom Tiſch der Reichen lebt, auf den man ohnehin nicht zu ſicher rechnen darf, ſoll nicht einen jungen Herrn aus der Stadt li en, denn ſolche Liebe fuͤhrt nur zu dummen Streichen Und Wetter, meine Magdalene ſoll deren nicht begehen, ihr ganzer Reichthum beſteht in ihrer Tu⸗ gend, und darum muß ſie dieſen Schatz wohl ver⸗

wahren.

Aber Jacob, habe ich Euch denn geſagt, daß ich an Victor anders, als an Jemand, der mir

einen Dienſt erwieſen hat, denke?

Nein, Ihr habt mir das gerade nicht geſagt, aber ich hab' es errathen.. wenn ich auch nur ein ſchlichter Arbeitsmann bin, ſo verſtehe ich mich doch recht gut auf das Geſicht der Menſchen, um