Teil eines Werkes 
1. Theil (1836)
Entstehung
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Es war der letzte Sonntag, mit welchem das

Feſt ſchließt, und welchen man, glaube ich, den ſchoͤnen Sonntag nennt; das Wetter war herrlich, eine ungeheure Menſchenmenge erfuͤllte den Park, und kaum konnte man durch das Gitter hinein ge⸗ langen, ſo groß war das Gedraͤnge; Melonenhaͤnd⸗ ler hatten ihre Fruͤchte in allen Groͤßen und gewal⸗ tigen Maſſen aufgeſchichtet; die Fuhrleute der oͤf⸗ fentlichen Waͤgen draͤngten ſich uͤberall hinzu, ihre Plaͤtze auszubieten, und wenn es einem gelang, allem dieſem zu entgehen, und in den Park vorzu⸗ dringen, ſo ſah man ſich zwiſchen Spatziergaͤngern eingedraͤngt, welche einen bald rechts bald links hinſtießen; bald wurde man gezwungen, vor einer Pfefferkuchen⸗Bude ſtehen zu bleiben, vald wider Willen zu den Waſſerkunſten hingetrieben, man mußte Staub nach Moͤglichkeit verſchlucken, und den unaufhoͤrlichen Laͤrmen der Trommeln und Pfei⸗ fen aushalten. Das iſt doch wohl ein artiges Ver⸗

gnuͤgen!*

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