Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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Vergebens wollte La Rochejaquelein einen Augen⸗ blick an der Brücke, die an der Straße nach Laval liegt, Halt machen, um den Rückzug zu ordnen; aber die Kugeln zerſchmetterten die wenig Getreuen, die an ſeiner Seite fochten, um dem reißenden Strome der Sieger Einhalt zu thun, und er ſelbſt, vor Zorn und Verzweiflung weinend, ward durch die wilde, unordentliche Flucht ſeiner Bauern mit fortgeriſſen.

Mans war in der Gewalt der Republikaner. Die Rohaliſten flohen nach Laval und ließen ihr Gepäck, ihre Weiber und ihre Munition in den Hän⸗ den der Sieger.

Die Stadt bot einen gräßlichen Anblick dar.

Die durch rauchenden Schutt, aufgehäufte Leichen, todte Pferde und zerbrochene Munitionswagen ver⸗ ſperrten Straßen wurden auf's Neue zum Blutgefilde.

In den von Kanonenkugeln und Eiſenſtücken halb zertrümmerten und durchlöcherten Häuſern wü⸗ thete und plünderte ein zügelloſes Soldatenvolk. Berauſcht von dem Siege, ergab es ſich den unge⸗ bundenſten Ausſch weifungen.

Alles, was ihm in den Weg kam, ward unbarm⸗ herzig niedergemetzelt. Weder Alter noch Geſchlecht, weder Jugend noch Unſchuld ward geſchont. Dieſes fürchterliche Schlachten läßt ſich kaum durch die Gräuel⸗ ſcenen von Souchu rechtfertigen.

Wenden wir unſere Blicke ab von dieſem eutſetz⸗ lichen Schauſpiele und laſſen wir die Verantwortlich⸗ keit dieſer großen, nie wieder zu ſühnenden Verbrechen

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