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rechtigkeit jener Zeit vorüberſchritt, dann näherte er ſich langſam der Thür, die zu den Gefängniſſen: unter den Hallen führt, und klopfte an.
Er ward eingelaſſen und zeigte dem Schließer ein Papier, das er mit Zeichen der höchſten Ver⸗
wunderung las; ſich verbeugend entfernte er 6 auf
einen vom Offitier gegebenen Wink.
Er blieb allein, hüllte ſein Geſicht in die Falten
ſeines Mantels und wartete.
Der Schließer trat wieder ein; ihm folgten der Graſ und die Gräfin von Porteau.
Die lange Gefangenſchaft, in der er geſchmachtet und die ſchreckliche Angſt, die ſich ſeiner während der Zeit bemächtigt hatte, hatten ſichtbare Spuren auf dem abgemagerten Geſichte des Grafen zurückgelaſſen.
Johanna, noch ſchöner in ihrer Bläſſe und in ihren Thränen, trug auf ihren Zügen das Gepräge eines langen, tiefen Kummers.
„Was wollen Sie von mir?“ ſprach der Graf, dem ſich die erſchreckte Johanna ängſtlich anſchloß.
„Ein Befehl der Militair⸗Commiſſton giebt mir auf, Sie den Händen des Bürgers Commandanten zu überliefern,“ antwortete der Schließer, indem er de Officier bezeichnet.
Dieſer, immer noch in ſeinen Mantel gehüllt, wandte ſich der Thüre zu und ſprach mit tiefer Stimme: „Folgen Sie mir!“
Sie gingen hinaus. Der Officier ſchritt voran. Der Graf und die Gräfin folgten. Schweigend durch⸗


