Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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muth, die Schönheit von Brillauts Tochter betrach⸗ tete, dann fühlte er ſein Herz raſcher ſchlagen und das Blut heftiger durch ſeine Adern kreiſen, aber er hatte nicht den Muth, ſich zu geſtehen, daß es die Liebe war, die ihn erfüllte, und mit jenem unerſchüt⸗ terlichen Vertrauen auf das Schickſal, das alle Lie⸗ benden verblendet, ſchien er zu glauben, daß dies Glück ewig dauere; er hegte keinen andern Wunſch.

Ein Wort, ein einziges Wort hatte dies ganze, ſchöne Glück zerſtört. Johanna vermählte ſich einem Andern! Er hatte nichts als ſeine Thränen, ihm blieb nichts zu wünſchen, als der Tod.

Jugend und Körperkraft beſiegten die Krankheit, die ſich ſeiner bemächtigt hatte. Als er aber genas und den verzweifelten Blick um ſich ber ſchweifen ließ, ſah er ſich allein auf der großen, ſchönen Welt unglücklich und verlaſſen, denn der unerbittliche Tod hatte ihn auch ſeines Vaters beraubt. Alle ſeine Hoff⸗ nungen waren vernichtet, ſeine Liebe war verrathen, nur der Tod ſchien ihm der einzige zu erſehnende Freund zu ſein.

Er bedauerte, daß das Fieber ihn verſchont und nicht von ſeinen Leiden befreit habe. Edle Grund⸗ ſätze und ein hoher Grad geiſtiger Bildung ließen ihn nicht Hand an ſich ſelbſt legen; er faßte den Ent⸗ ſchluß, in die Reihen der Armee zu treten, wo er einen ſeiner würdigen Tod zu finden hoffte.

In einem Regimente, das nach Guadeloupe be⸗ ſtimmt war, nahm er Dienſte. Nachdem er Tauſen⸗