Teil eines Werkes 
3. Band (1846)
Entstehung
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mir, ich habe alſo Zeit, ſeine Tochter zu beſuchen; und dann beſitze ich ja ſeine Adreſſe wenn ich Roſa beſucht habe, kann ich zu ihm gehen.

Um acht und ein halb Uhr gehe ich in ein Kaffe⸗ haus.

Um neun Uhr bin ich meiner Ungeduld nicht länger Herr, ich begebe mich zu der Tochter des In⸗ validen.

Ich komme an und klopfe zitternd an die bezeich⸗ nete Thür.

Roſa öffnet. Ihr Anzug iſt reinlich und anſtän⸗ dig; ihr Haar ſorgfältig, aber einfach geordnet; das Halstuch ſchließt ſich dicht dem Halſe an, und ihr Blick iſt ſchüchtern und ſanft; dies alles kündet die fleißige, ſittſame Arbeiterin an; ſo habe ich ſie das erſte Mal geſehen!

Sie grüßt mich ſehr artig, und fordert mich auf, einzutreten.

Nachdem ich ein kleines Zimmer durchſchritten, das außer einem Ofen und einem Waſſerfaſſe kein Geräth enthielt, trete ich in ein etwas größeres, das mit einem Bette, einer Komode, einem Tiſche und einigen Stühlen verſehen war. Alles iſt von Nuß⸗

baumholz, gut erhalten und von auffallender Rein⸗

lichkeit. Ein Spiegel und zwei Blumenvaſen, die auf dem Kamine ſtehen, vollenden das Meublement. Ob Fournichon dieſe Sachen gekauft hat? Wie käme ſte aber dazu, ſo einfache zu wählen?

Das junge Mädchen bietet mir einen Stuhl an,