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„Einen Augenblick, mein Herr. Wenn ich Sie beläſtige, geſchieht es deshalb, um ein junges Mäd⸗ chen zu ſprechen, das Sie kennen— Mamſell Roſa. Ihr Vater iſt in Paris. Der höchſt anſtändige, aber ſtrenge Mann ſucht ſein Kind überall. Er iſt ein alter Soldat, der im Punkte der Ehre nicht mit ſich ſpaßen läßt. Da ich ihm die Aufführung ſeiner Tochter verſchwiegen, will er ſie wiederſehen. Mein Herr, dieſes Mädchen, das er ſucht, iſt bei Ihnen. Wir haben ſie mit Ihnen in einem Tilbury geſehen. Wo wohnt ſie, mein Herr? Sie müſſen uns ihre Adreſſe geben, hören Sie? Im Namen ihres Vaters verlange ich ſie von Ihnen, Sie können und dürfen ſie uns nicht verweigern. Außerdem, mein Herr, gebe ich Ihnen die Verſicherung, daß Sie ohne Ant⸗ wort nicht von hinnen kommen.“
Dieſe Rede, in einem befehlenden Tone gehalten, imponirte Herrn Fournichon. Zitternd ſtottert er:
„Herr Bergeval, es iſt wahr, ich habe Mamſell Roſa gekannt. Ach Gott, Sie reißen meine Wunden wieder auf! Wenn ich noch daran denke— o die Liebe, die Liebe! Ich ſchwöre, es ſoll mir nie mehr begegnen!“
„Mein Herr, wo haben Sie Roſa unterge⸗ bracht?“
„Ach, das weiß ich nicht!“
„Was ſoll das heißen? Sie müſſen ſich deut⸗ licher erklären!“
„Herr Fournichon,“ ſpricht Carotin mit einer


