28. Jupiter und Junv.
Welch eine Pein! Ich muß das Portrait der eben angelangten Perſon malen; aber ich weiß nicht, was ich arbeite, ich bin nur mit Roſa und ihrem Vater beſchäftigt.
Glücklicherweiſe habe ich mit einer kleinen, ſehr koketten Frauensperſon zu thun, die, während ich ſie male, nur daran denkt, einen kleinen Mund und ein graziöſes Lächeln hervorzubringen.
Nach beendigter, nicht langer Sitzung gehe ich zu Carotin. Ich muß ihn ſehen, ihm erzählen, was mir begegnet und daß ich Roſa's Vater kenne. Caro⸗ tin iſt ein Windbeutel, aber von Herzen gut; wenn ich ihm den Grund mittheile, der mich Roſa auf⸗ ſuchen läßt, ich bin feſt überzeugt, er hilft mir— er wird auch wiſſen, wo ſie iſt.
Seit langer Zeit habe ich Carotin nicht beſucht; er wechſelt zwar jeden Monat ſeine Wohnung, ich weiß aber, daß er für den Augenblick in der Straße de Malte wohnt.
Ich finde ſein Haus. Der Portier ſagt mir:
„Steigen Sie ſoviel Treppen hinauf, mein Herr,


