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„Alles, was ich bereue, iſt, daß Du Fournichon nicht gefragt haſt—“
„Um was?“
„Um ſeine Adreſſe.“
„Um Nachricht über Roſa zu erhalten, nicht wahr?“
„Vielleicht.“
„Frage einmal einen Menſchen, der bei Deinem Anblicke zittert und ſich vor Angſt verſteckt, um ſeine Adreſſe, er wird ſie Dir ſchon angeben.“
„Du haſt Recht; er würde ſie Dir nicht geſagt haben.“
Ich gehe mit Carotin aus, und um ihm ſeine gute Laune wieder zurückzugeben, ſchlage ich ihm ein Mittageſſen in den Champs⸗eliſées vor.
Wir machen uns auf den Weg. Alles will den ſchönen Herbſttag genießen. Zahlreiche Fußgänger und glänzende Equipagen bedecken die Wege. Wir nehmen Alles in Augenſchein.
Carotin hat ſein Mißgeſchick mit Ariane bereits vergeſſen, und muſtert die Damen, die in eleganten zweirädrigen Wagen an uns vorbeirollen.
Plötzlich ſteht er ſtill, ſtößt mich mit dem Ellen⸗ bogen und ſpricht:
„Sieh!“
„Was?“
„Den Tilburh, der dort fährt. Kennſt Du die Perſonen, die darin ſitzen?“


