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ihm. Ach, mein Herr, wie beklage ich Sie, daß
Sie ſo geliebt ſind!— Welch eine Läſterzunge!“ Die Dame wechſelt raſch ihre Kleider— dann
entfernt Sie ſich mit ihrem Portrait. Dies Mal
bin ich ſicher, daß ſie nicht wieder kommt. Die
Stene, die Ariane hier geſpielt hat, iſt doch zu etwas
gut geweſen.
Ich kann alſo ſpazieren gehen.
Ich bin bei Kaſſe, kann mir daher Vergnügen machen; und dies iſt in Paris ſehr leicht, wo ſich ſelbſt denjenigen Vergnügen darbietet, die keinen Svous in der Taſche haben.
Philoſophiſche Betrachtungen über alles, was ich auf meiner Promenade ſehe, anzuſtellen, macht mir heute überaus viel Vergnügen, und Alles er⸗ ſcheint mir in roſenrother Farbe. Dies iſt wahr⸗ ſcheinlich eine Folge meiner geſpickten Taſche:
O Paris! Unbergleichliche Stadt! Wie ſchlecht gelaunt müſſen die Leute ſein, die ſchlecht von dir ſprechen!— Du biſt der Vereinigungspunkt von Allem, Du vor Allem biſt würdig, das Vaterland des Philoſophen zu ſein.
Ich meine damit nicht Philoſophen von der Gat⸗ tung des Diogenes und Krates; wenn man die nach Paris brächte, müßte der eine nach Bicstre und der
andere nach Charenton. Ich glaube auch, daß So⸗ erates hier wenig Schüler gehabt haben würde, daß


