Teil eines Werkes 
1. Band (1846)
Entstehung
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finde ich einen von der Größe einer Pflaume; ich nehme ihn und wickele mein Billet darum. Als wir dem Leinwandladen gegenüber ſind, ſpreche ich zu Fournichon:

Jetzt achten Sie auf das, was ich thun werde.

Ich benutze alſo einen Augenblick, wo ſich viel Menſchen durch die Straße drängen, und werfe mei⸗ nen Stein gegen die Fenſterſcheiben des Magazins eine herrliche Scheibe von böhmiſchem Glaſe wird zertrümmert. Jetzt drängen ſich die Menſchen heran und bleiben vor dem Magazin ſtehen. Ich mache mich anf und davon. Niemand achtet in dem Gedränge auf mich.

Und Fournichon?

Ich habe ihn im Gedränge und in der Mitte von Glasſcherben zurückgelaſſen. Wie er ſich heraus⸗ gezogen hat, weiß ich nicht. Aber ehe ich ſein Billet durch die Luft beförderte, habe ich ihm heute bei Dir ein Rendez⸗Vous verſprochen, um ihn in mein Atelier zu führen, das er ſo gern kennen lernen will.

Wenn er nicht kommt, hat man ihn wahrſchein⸗ lich arretirt.

Dein Mittel, ein billet dous zu ſpediren, iſt übrigens recht artig!

Wenn es bei einem Juwelier oder Geldwechsler geweſen wäre, hätte ich es ſicher nicht angewendet; aber bei einem Leinwandsladen Die zerbrochene Fenſterſcheibe iſt zu bezahlen, iſt das ein Unglück?