24 aber fort dem Schanſpieler und ihrem Eheherrn mit der gevallten Fauſt zu drohen.
Der Herr mit dem Kalbskvopfe lachte recht herz⸗ lich über dieſe Epiſode; er ſprang vor Freuden von der Bank aufund ſetzte ſich wieder. Ich hatte an ihm einen unerträglichen Nachbar.
Der großen Fleiſchmaſſe, die neben dieſem Herrn laſtete, entfuhren von Zeit zu Zeit Töne, die dem Gebrüll eines Ochſen am ähnlichſten waren, und als die Situationen in dem Stücke immer intereſſanter wurden, rückte er ſo gewaltig auf der Bank hin und her, daß ſie ins Schwanken kam und fämmtliche Per⸗ ſonen, die darauf ſaßen, tanzen machte.
Dies war nun ſehr angenehm für die Leute, die den Tanz im Schauſpiel nicht lieben. Wie es ſchien, war der Fettklumpen für alle Eindrücke ſehr empfäng⸗ lich, denn einmal im Gange zu tanzen und zu ſprin⸗ gen, dauerte es ziemlich lange Zeit, ehe er ſich wieder beruhigte.
Um uns dafür zu entſchädigen, wenden wir un⸗ ſere Aufmerkſamkeit nach links: o, welche lieblichen Augen! Welch' ein ſüßer Ausdruck in dem Geſicht⸗ chen— Dieſes junge Mädchen iſt keine Kokette, ſie ſcheint die Wirkuug nicht zu ahnen, die ihre Schön⸗ heit hervorgebracht.— Aber ihre Stirn verfinſtert ſich, Thränen netzen ihre Augenlieder.— Sollte ſie Kummer haben?—
O, ich Thor! Ich bedenke nicht, daß es das Stück iſt, welches alle dieſe Empfindungen in dem
—e


