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Hert Dubvurg ſprach ſeit dem Beginn der Erzählung der Frau von Saint⸗Clair kein Wort; er hörte jedoch ſehr aufmerk⸗ ſam zu und ſchien ſehr bewegt. Was Herr Dubourg am meiſten fürchtete, war, einfältig und als Geprellter dazuſtehen. Er glaubt in der Unterredung der Frau von Saint⸗Clair und Guſtav's eine angelegte Scene zu erblicken, um ihn zu myſtificiren; von nun an ſchwört er, Rache für dieſe Beleidigung zu nehmen, und nach⸗ dem er ſeiner Frau einen ſchrecklichen Blick zugeworfen hat, klopft er Guſtav auf den Arm und ladet ihn ein, ihm zu folgen.
Madame Dubourg weint und iſt troſtlos, als ſie ihren Gatten mit Guſtav weggehen ſieht; Frau von Saint⸗Clair ſtellt ſich höchſt erſtaunt und fragt, was dies Alles bedeute. Eugenie ſpricht kein Wort, allein man ſieht, daß ſie leidet und ihre Qua⸗ len verbirgt.
Indeß iſt Guſtav Herrn Dubourg gefolgt; ſie gehen aus dem Schauſpielhaus weg.„Kann ich erfahren,“ ſagt endlich Guſtav, „was Sie mir zu ſagen haben und aus welchem Grunde Sie mich ſo ſpazieren führen?— Sie wiſſen ſehr gut, mein Herr, daß Sie mich beleidigt haben.. Ich brauche Ihnen Dinge nicht zu er⸗ klären, welche Sie genau kennen; aber ich werde Sie lehren,
daß man mich nicht in's Geſicht verſpottet. Einen Ehemann zum
Hahnrei machen, iſt ſehr ſchlecht!... Wenn er wenigſtens nichts davon weiß, hat er nicht darüber zu erröthen; es ihm aber in Gegenwart von Zeugen zu ſagen! zum Henker, mein Herr, dies iſt zu ſtark!„. Und es kann nicht ſo hingehen!.— Mein Hörr, ich mache Ihnen bemerklich, daß ich kein Wort von all dem
geſagt habe erſtlich, weil es nicht wahr iſt, und dann, weil
ich, wenn es ſich auch ſo verhielte, doch nicht niederträchtig genug
wäre, Ihre Frait Gemahlin auf ſolche Weiſe bloßzuſtellen. Man kann bei Racht an eine Thüre klopfen, ohne in Ihre Wohnun
hinaufzugehen. Bedenken Sie doch, mein Herr, daß ei ſtigter Liebhaber keinen Lärm macht und ein ganzes Vier


