Fodard? Schon merkte man den Anfang davon, als noch Verſailles twaren beſetzt war.
al ſi Der Haß gegen die Deutſchen hatte nachgelaſſen, aber die ie Toch⸗ Wuth gegen die eigene Regierung flammte hell und ſchrecklich e. Ma⸗ auf. Die Abgeſandten Louis Napoleons wühlten he imlich di daß das Leidenſchaften auf, andere wurden von den Prinzen Joinville d dun und Aumale geſchickt, um das Volk zu gewinnen, wieder andere in das arbeiteten für einen Communiſtenſtaat, freilich nur aus Ehrgeis und er⸗ und Eigendünkel.
ider na Der Fürſt Donato und Emanuel Undentino ſahen wohl ein, welches daß der ſterbender Herzog mit klarem Blicke in die Zukunft geſehen hatte. Von dieſer erregten Volksmaſſe war das Schlimmſte zu befi irchten. Sie drangen darauf, daß wenigſtens die Frauen Paris ſbe 8 als möglich verließen, und ſchon hatte man be⸗ ſchloſſen, daß Ade zufammen nach Mainz gehen ſollten, wo der
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ater, der alte Graf Iſſelhorſt mit Sehnſucht auf ſeine Schwiegertöchter 5, 2—„p:
eae do⸗ wartete und ihnen das Hochzeitsfeſt auszurichten gedachte, als
die Nachricht eintraf, daß der-Kardinal Antonio Undentino ge⸗ ſtorben ſei. Sein Ende war ſchrecklich geweſen. Auf einer Reiſe, die er
ud in Begleitung von wenig Dienern machte, wurde er von Räubern daſcen angegriffen. Seine Leute ſetzten ſich zur Wehre, ſie wurd neni nie dergemacht, ihn ſelber führten die Böſewichter gefangen fich fort. Aber der Schrecken hatte den ſchon alternden gajl ſo heftig ergriffen, daß ſeine Sinne ſich zu verwirren us Blan Wahnſinn packte ihn, er fiel in Raſerei und tobte zun, und umgebung. Die Räuber, welche bisher gehofft hatt. nit hohes Löſegeld zu erpreſſen, wußten nicht, wie ſie. ſollten, denn er zerriß alle Stricke, die ihn banden. iner Slie ſich auf ſeinen Wächter ſtürzte, um ihn zu erdroſſeln, ſcho, 3 ni eine Kugel durch das Gehirn, und ſo endete der ſtolze gewn inen Mann, der ſogar mit der italieniſchen Regierung geheime Be⸗ ziehungen pflog, die den Papſt ſeines Thrones beraubte, und v der ſeine kirchliche Stellung als Kardingdadurch entehrte. un Dieſer Vorfall nöthigte Gabrielen Gatten, nach Italien zu gehen, um den Nachlaß des Kardinals in Empfang zu nehmen, ſſt eſb*


