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Deutſchen den Kampf ſo bald als möglich wieder beginnen würden,
er kannte ſie nun genau genug, um das zu wiſſen.
6 Man hatte in Frankreich vor dem Kriege den Werth der
. deutſchen Kriegskunſt arg unterſchätzt. Freilich hatten die Preußen in Schleswig⸗Helſtein und in Böhmen geſiegt ſo ſagten die eit⸗ len Franzaſen, aber das war ſelbſtverſtändlich, da ihnen ſchlecht einexerzirte Truppen und unfähige Generale gegenüberſtanden. Das war eine Dreiſtigkeit, denn die Oeſterreicher ſind weit tapfe⸗ rer und beſſer geführt geweſen, als die Franzoſen in dem jetzigen Kriege. Doch behauptete das anmaßende franzöſiſche Volk, hier wäre
die Sache ja ganz anders, welche Armee vermöchte der fran⸗ zöſiſchen zu widerſtehen, und welcher Herrſcher wäre mit ſol⸗ chen Feldherrn'umgeben, die überall nur Lorbeeren errungen hatten. Auch glaubte es Niemand in Paris, daß Mac Mahon ge⸗
ſchlagen worden ſei. Ihre Zeitungen ſprachen ja nur von Siegen, 8 und die amtlichen Berichte beſchönigten jede Niederlage. Die ſo ſchmählich getäuſchten Leute ſteckten Fahnen zu den Fenſtern hin⸗ aus und erleuchteten ihre Häuſer, als Bazaines Siegesdepeſche ankam 6 ganz Paris war im Jubel und Jeder wußte ganz genau, daß in weni⸗ gen Stunden der größte Theil der deutſchen Armeen vernichtet ſein würde. Es kann es eigentlich Niemand faſſen, warum die Regie⸗ rung das Volkmitſolchen Unwahrheiten hinhielt, einſt mußte die Stunde doch kommen, in welcher ſich die Wahrheit enthüllte, und was war nicht alsdann von dieſem unruhigen Volke zu fürchten, das ſich ſo arg betrogen ſah. Doch bis jetzt arbeiteten ſie noch Alle wacker an dieſem tollen Lügenkram, der Kaiſer und ſeiue Gene⸗ rale, die Zeitungſchreiber und Alle, die es beſſer wiſſen konnten. Kamen auch Deutſche, Engliſche und Belgiſche Zeitungen genug nach Paris, die ſämmtlich von deutſchen Siegen berichteten, ſo hatten ſie es doch Schwarz auf Weiß, meldeten es ja Bazaine ſelber, däß er nur noch Munition holen wolkte, um morgen gans gewiß den Prinzen Friedrich Karl zu vernichten und ſeine Armee in alle Winde zü zerſtreuen. Unterdeſſen ſuchte ſich der feindliche General die bequemſte Stellung aus, er lehnte ſich mit dem Rücken gegen Metz. wahrſcheinlich, um im Rothfalle gleich wieder in das ſichere
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