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R Thür der Hütte auf, der Knabe taumelte hervor, er war todten⸗ bleich und drückte beide Hände gegen ſeine Bruſt, ſo ſchwankte er auf Friſchmuth zu, doch als er ihn faſt erreicht hatte, ürze B ein Strom von ſchwarzem Blut aus ſeinem Munde. er 1 ſtürzte zur Erde nieder.
W— Ha, das iſt ſchändlich! rief der Ulan, ſie hat das arme Kind ermordet! O Gott, das Weib gieb mir in meine Hände, und ich will es ſo ſicher dem Teufel überliefern, wie Du Dich hn dieſer Kindesſeele erbarmen wirſt. Mit dieſen Worten ſtieg er von ſeinem Pferde, hob den leb⸗ 4 loſen Körper des Knaben empor und legte ihn vorſichtig über nd den Sattel und Hals der Schecke, dann ſchwang er ſich ſelber öo wieder auf und nahm das Kind in ſeine Arme. Das Blut, wel⸗ en ches von ſeiner Schulter rieſelte, miſchte ſich mit dem, das in en großen dunklen Tropfen auf Arthur's Lippen ſtand. — Was wird Marie Fiſcher ſagen? fragte er ſich mit trau⸗ u rigem Kopfſchütteln. Er fand ſie mit Richard hinter den Weiden verſteckt. Der en Knabe war außer ſich über den Tod ſeines ſo heiß geliebten Bruders, Gabriele nahm das Kind an ihre Bruſt, als ob es noch lebte, und küßte die erkaltende Stirn.
ich— Armer Knabe, ſagte ſie, wie biſt Du ſo ſchön, ſo ſanftl O daß ich Dich retten könnte... der— Ich aber, rief Wilhelm Friſchmuth, wie es auch kommen mag, ich will Dich rächen! er, ine ſich ſt 53. Kapitel. Der Eilmarſch. m Bis zu dem Jahre fünfzehnhundert und zweiundfünfzig war Metz eine deutſche Stadt geweſen und noch heute wird in der ganzen die Gegend viel deutſch geſprochen, das erleichterte den Soldaten un⸗


