Nacht war furchtbar ſchwarz und unheimlich, krächzend flogen die
matt flackernden Gasflammen, die ihre an Nacht und Finſterniß
ſpäteter Nachtſchwärmer zeigte ſich, und der Stadtſergeant ſelber
erſch dicht an die Mauer, wenn detz
1. Kapitel. Geburt und Grab.
Fhaurig pfiff der Wind durch die Straßen von Paris. Die
aus ihrer Ruhe aufgeſcheuchten Eulen und Fledermäuſe um die
gewöhnten Augen blendeten. In Strömen goß der Regen hera und plätſcherte auf den Steinen der Dächer, auf dem Pflaſter der Straßen, und praſſelnd flogen von Zeit zu Zeit Ziegel un Zinkbekleidungen, vom Winde losgeriſſen, auf die Erde herunter. Wer hätte nicht in einer ſolchen Nacht ſein Lager aufgeſucht, wer mochte es wagen, dem ſchauerlichen Aufruhr der Slemente Trotz zu bieten? Niemand, gewiß Niemand, denn die Stadt erſchien wie ausgeſtorben, kein Fenſter war erleuchtet, kein ver⸗
duckte ſich tief unter ein Kirchendach, um dem Unwetter ſo weit, als thunlich, zu entgehen.
Wirklich konnte nur ein Tollkühner es wagen, ſich dem brau⸗ ſenden Sturme, den ſtürzenden Ziegeln auszuſetzen, und tollkühn mußte der Mann ſein, der nicht achtend ſolcher Gefahren durch die Vorſtadt St. Antoine, die Gegend, die meiſt nur von Arbei⸗ tern bewohnt wird, dahineilte.
Sein ſchwarzer Mantel flatterte im Winde, ſeinen Hut mußte er mit der Hand feſthalten, öft ſprang er zur Seite, wenn ein Regen von Steinen dicht vor ihm niederdonperte, oft drängte Sturm ihn umzuwerfen zu ermatten. Athemlos
Doch nun ſchien ſeine Kr
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