188 der die geſunde Vernuhft noch die Welt billigen. So entſagſt Du jedem moͤgli⸗ chen Anſpruch auf Gluͤck.« ch habe mir ſelbſt ſchon laͤngſt ent⸗ ſagt, lieber Bruder lk unterbrach ſie ihn; wenn die Ruhe meiner Seele, die mir mehr gilt als das Leben, Dir iſt, nichts mehr davon! Zwei Tage nichher brachte 3 Bru⸗ der ihr ſchweigend dieſe Antwort. Was ſoll ich mit dem Ringe ohne Dich? Fruher machten ſtille Hoffnung, ertrauende Ergebung mir ihn theuer vund werth. Seit Du ihn und das „ſpäte Gluͤck, das uns noch vereinen vzu wollen ſchien, von Dir geſtoßen, vweil Du das vermoderte Band Dei⸗ ner Ehe noch eiſenſtark waͤhnſt, pei⸗ „nigt mich ſein Anblick und ruft Un⸗ vmuth und Unruhe in mein Herz; doch vmuß ich ihn an meinen Finger ſtecken,
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