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Zweifache Treue : Erzählung / von L. Kruse
Entstehung
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hatte nemlich beim Eintreten ins Haus vemerkt, daß eine gemiſchte Volksmenge theils vor der Hausthür verſammelt war, theils ihnen auf der Flur begegnete, wo ſie ſogleich durch ein Zimmer naͤchſt dem Eingange eingefuͤhrt ward. Es war ihm, als haͤtte er Toͤne von mehrern Inſtru⸗ menten gehort, und da die Zimmer, in die er den Blick hatte hineinwerfen kon⸗ nen, alle nur klein waren, hegte er die Hoffnung, daß ſich irgendwo ein großer Saal befinden muͤßte, wo vielleicht ein Ball oder wenigſtens ein Feſt ſtattfinden ſollte.

Er nahm alſo die erſte Gelegenheit wahr, um durch daſſelbe Zimmer, wo⸗ durch er hereingekommen, wieder hinaus⸗ zuſchlüpfen. Als er ſo auf die Flur ge⸗ langt war, miſchte er ſich in die noch

immor ab und zuſtroͤmende Menge, folg⸗

te dieſer in das Innere des Hauſes, und