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Unwillkuͤhrlich richtete ſie die Blicke in die Höhe. Anna's lockiges Haupt trug ſchon den Myrtenkranz; den Hal⸗ dan unbemerkt vom Tiſche hinter ihr weggenommen. Die weichherzigen Ma⸗ tronen, die in dem huͤbſchen Knaben den Engel erblickt, der eine Braut fuͤr den Himmel ſchmuͤckte, hatten ihn gewähren laſſen. Aber ein leichter Schauder durch⸗ rieſelte Fanny's Herz, als ſie den ihr be⸗ ſtimmten Kranz an dem Haupte der Lei⸗ che ſah, wahrend ſie den Rosmarinzweig — das Bild der Trauer und des Gra⸗
bes— der dort ſeinen Platz ſchon einge⸗ nommen fand, nicht abgenommen und nicht vermißt in ihren Haͤnden behielt. Unbemerkt von Allen, faſt verſtohlen, ver⸗ barg ſie ihn unter ihre Schurze, kehrte langſamen Schtittes aus dem Saale zu⸗ ruck nach ihrem einſamen Zimmer, und verſteckte den Kranz tief unter ihre Sa⸗


