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wenigen Tagen ſchied der uber die Lage des Sohnes voͤllig beruhigte Vater. Man will wenigſtens in fruͤheren Zei⸗ ten in Norden bemerkt haben, daß der geſellige Ton ungebundener war und der umgang zwiſchen jungen Leuten beider Geſchlechter ſich ungezwungener und freier, als in mehr gebildeten Gegenden, bewähr⸗ te. Ein ruͤſtiges Geſchaͤftsleben unter den Alten, eine unbefleckte Phantaſie bei den juͤngern, untadelhafte Sitten im Allgemeinen ließen bei dieſer öffent⸗ lichen Annaͤherung kein Mistrauen in den Gemuͤthern aufkommen. Die Mut⸗ ter ſahen ohne Furcht die Töchter mit den Nachbar⸗Soͤhnen umgehen, mit ih⸗
nen ſcherzen, ſpielen, tanzen. Die
jungen Madchen gaben ſich unbefangen — weil ſie nie von Befangenheit ge⸗ hoͤrt— dem freundlichen Verhaͤltniſſe hin. Die jungen Burſche, in natür⸗


