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Zweifache Treue : Erzählung / von L. Kruse
Entstehung
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nicht verlöre, wuͤrde er ihr gewiß Gluͤck bringen. * vUnd der armen Fanny ſchenkt Ihr nichts?« ſagte die beſorgte Mutter. MNein le erwiederte ſie kopfſchuttelnd, die iſt ſchon geweiht. Tragt ſie in die Kirche! ach, koͤnnteſt Du ſie dort nur bleiben laſſen, Mutter mein! denn dem SGuck der Erde gehoͤrt ſie nicht an.« Wie? Ihr glaubt ſie dem Tode ge⸗ weiht?6 Es waͤre vielleicht ſo beſſer! Ich habe noch nicht rothes Blut auf ihren Wangen geſehen.«* Ein kleiner Schauder durchzitterte die Mutter, doch ging ihre Furcht nicht in Erfüllung. Fanny gedieh mit den Jah⸗ ren und ſchien ſogar, wenn auch nicht in Heiterkeit, doch in innerer Regſam⸗ keit mit der Schweſter zu wetteifern. Zwar fand ſie nicht, ſo wie Anna, Ge⸗