Teil eines Werkes 
1. Theil (1847)
Entstehung
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ächtlichem Mäulchen die Baroneſſe. Und Sie, beſte Gräfin, wie kommen Sie nur zu ſolchen Bekanntſchaften?

Forſter gibt meinem Edmund Unterricht in der Na turgeſchichte, antwortete die Gräfin. Der Kurfürſt wollte es ſo. Ich ſehe den intereſſanten Mann öfter. Wahr⸗ haftig, liebe Cäcilie, es iſt ein recht anziehender Mann, ohne ſchön zu ſein. Er hat etwas Apartes, Auge und Teint des Weltumſeglers, den Reiz, ſoll ich ſagen den Hautgout ehemaligen Skorbuts. Ha, welch' ein Spaß, Cäcilie, wenn Sie, dem Stadion zum Poſſen, jenen in⸗ tereſſanten Mann an ſich zögen. Es iſt ja guter Ton jetzt in Mainz mit Schriftſtellern umzugehen. Der Kurfürſt zieht das Volk heran, und der Coadjutor ſchreibt ſelbſt. Ich glaube, dieſer Dalberg ſchätzt die neue Philoſophie höher, als ſeinen alten Adel. Wahrhaftig, liebe Cäcilie, Sie können dieſem treuloſen Freunde, der ſo gern den Geiſtreichen ſpielt, keinen beſſern Schabernack anthun, als wenn Sie an ſeine Stelle einen berühmten Mann ſetzen, einen Schriftſteller zum Anbeter nehmen.

Sie wurden von der Baronin unterbrochen, die mit dem Geiſtlichen zurück kam. Da hören Sie nur! rief ſie ängſtlich und nach der Straße deutend, woher ein fürchterlicher Lärm, ein wilder Geſang, zu vernehmen war. Eine Schaar Handwerksgeſellen zogen in ſtraßenbreiten Reihen vorüber, die Stöcke ſchwingend, gräßlich aufjauch zend. Die Pferde am Wagen wurden unruhig, die Gräfin beſorgt.

Begleiten Sie mich, Herr geiſtlicher Rath! ſagte ſie. Ich eile dem Kurfürſten zu ſchreiben, der erſt den Freitag zum General⸗Kapitelstag von Aſchaffenburg herüberkom