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Körners Gedichte
Entstehung
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und ſieh! auf ſeinem beſchäumten Roß, Schier athemlvs, Ereilt' ihn der Junker vom Steine. Herr Marſchall, ein Weilchen nur haltet noch an! Wir haben der Sache kein Gnüg gethan; Ein umſtand iſt noch nicht in's Rei

Die Dame, der ich mich eigen gab,

Läßt nimmer ab,

Nach euern zwey Hunden zu ſtreben.

Sie legt mir auch dieſe zu fodern zur Pflicht.

Drum muß ich, gewährt ihr in Güte ſie nicht Drob kämpfen auf Tod und auf Leben.

Der Marſchall rühret nicht an ſein Schwert Steht kalt und hört Die Muthung des Junkers vom Steine. Herr Junker, was haun wir das Leder uns

Weit beſſer berommt uns ein friedlicher Bund, Der bringt uns auf Einmahl in's Reine.

Wir haun, als hackten wir Fleiſch zur Bant und keinen Dank Hat doch wohl der blutige Sieger. Laßt wählen die Köther nach eigenem Sinn, Und wen ſie erwählen, der nehme ſie hin! Vey'm Himmel, das iſt ja viel klüger!

Der Herr vom Steine verſchmerzt den Stich . Und wahnt in ſich: Es ſoll mir wohl dennoch gelingen Er locket, er ſchnalzet mi g' und mit Hand, und hoffet bey Schnalzen und Locken ſein Band Bequem um die Hälſe zu ſchlingen.