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Lebensgeiſt, von Gott gehauchet, Odem, Wärme, Licht zu Rath, Kraft zu jeder Edelthat,
Selig, was in dich ſich tauchet, Frommer Wünſche Labebad!
Schmeichelfluth der Vorgefühle Hoher Götterluſt ſchon hier Wallet oft, bei Froſt und Schwüle, Wie mit Wärme, ſo mit Kühle, Lieblich um den Vuſen mir. Fühlet wohl ein Gottesſeher, Wann ſein Seelenang' entzückt In die beſſern Welten blickt, Fühlt er ſeinen Buſen höher, unausſprechlicher beglückt?
O der Wahrheit, o der Güte, Rein wie Perlen, echt wie Goldt O der Sittenanmuth! Blühte Je im weiblichen Gemüthe Jeder Tugend Reitz ſo hold?— Hinter ſanfter Hügel Schirme, Wo die Purpurbeere reift, Und der Liebe Nektar träuft,
Hat kein Fittich böſer Stürme Dieß Elyſium beſtreift.
Da vergiftet nichts die Lüfte, Nichts den Sonnenſchein und Thau, Nichts die Blum' und ihre Düfte; Da ſind keine Mördergrüfte; Da beſchleicht kein Tod die Au;


