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Denn plötzlich bricht aus dem Hinterhalt Der Feind mit doppelt ſtaͤrk'rer Gewalt, Das Huͤfthorn ruft furchtbar zum Streite Und die Schwerter entfliegen der Scheide.
Wie der Wald dumpfdonnernd wieder erklingt Von ihren gewaltigen Streichen! Die Schwerter klingen, der Helmbuſch winkt Und die ſchnaubenden Roſſe ſteigen. Aus tauſend Wunden ſtrömt ſchon das Blut, Sie achtens nicht in des Kampfes Gluth, Und Keiner will ſich ergeben, Denn Freiheit gilt's, oder Leben.
Doch dem Haͤuflein des Ritters wankt end⸗ lich die Kraft,
Der Uebermacht muß es erliegen. Das Schwert hat die Meiſten hinweggerafft, Die Feinde, die maͤchtigen, ſiegen. Unbezwingbar nur, eine Felſenburg, Kaͤmpft Harras noch und ſchlägt ſich durch, Und ſein Roß traͤgt den muthigen Streiter Durch die Schwerter der feindlichen Reiter.
Und er jagt zuruͤck in des Waldes Nacht, Jagt irrend durch Flur und Gehege; Denn fluͤchtig hat er des Weges nicht Acht, Er verfehit die kundigen Stege: Da hoͤrt er die Feinde hinter ſich drein, Schnell lenkt er tief in den Forſt hinein, Und zwiſchen den Zweigen wird's helle, Und er ſprengt zu der üichteren Stelle.
Da haͤlt er auf ſteiler Felſenwand, Hoͤrt unten die Wogen brauſen. Er ſteht an des Zſchopauthals chwindelnden
an Wnd blickt hinunter mit Grauſen.


