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sarteſten Gefühle fuͤr ſeine Lieben, ein trium⸗ Phirender Glaube an Gott und eine helle Zuper⸗ ſicht fuͤr die Sache des Rechts, ſind die Ele⸗ mente, aus denen Korners Poeſien hervorgin⸗ gen, die das Schickſal des Verfaſſers und durch die Entwickelung der merkwuͤrdigen Begebenheiten, denen ſie ihre Entſtehung dan⸗ ken, eine gewiſſe poetiſche Peredtſamkeit erhal⸗ ten, welche des Leſers Gefuͤhl tief ergreift. Bei allerHeldenfreudigkeit, die den dichtenden Geiſt des Verfaſſers hebt, und bei aller Siegeshoff⸗ nung, die in den ſeelenvollen Tönen des herr⸗ lichen Saͤngers athmet, herrſcht dennoch uͤberall in ſeinen Geſaͤngen eine dunkle Todes ahnung, die leider nur zu bald in Erfuͤllung gegangen iſt. Mit doppelter Gewalt dringen jetzt die Worte der Zueignung von Leier und Schwert;
„Sollt' ich einſt im Siegerheimzug feh⸗ len u, ſ, w.“ an des Leſers Herz, und wir haben nun auf
ihn anzuwenden, was er dem entflohenen Pel⸗ dengeiſt Ludwig Ferdinands nachſang;
Kunſt und Leben hat den Kranz gewunden, Puf die Locken drückte ihn der Tod, Deinen Grabſtein kann die Zeit zermalmen, Doch die Lorbern werden dort zu Palmen,“
Meysr⸗


