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Körners Gedichte
Entstehung
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Beiträgen, 2 Bde. Wien, 1814, unb in ſei⸗ nem poetiſchen Rhß Leipzig, 1814. deſſen erſter Theil Zriny und Roſamunde ent⸗ hält. Durch die Herausgabe dieſes Nachlaſſes (in 2 Bänden), ſo wie durch eine Sammlung von 5* ſeiner kriegeriſchen Gedichte unter dem Fitet: Leier und Schwert, 6te Aufl. Ber⸗ lin, 1824) hat Koͤrners Vater dem Fruͤhverbli⸗ chenen zwei Denkmaͤler geſetzt, welche ſeinem Namen noch dann Bewunbrung und Unſterblich⸗ keit verbuͤrgen werden, wenn däs eiſerne Monu⸗ ment ſeines Grabes ſchon längſt verſunken iſt. Leier und Schwert be eiſterten Tauſend und aber Fauſend der Deutſchen Männer und Juͤnglinge in jenen wohl nimmer wiederkehren⸗ den ſchoͤnen Tagen des Erwachens Deutſcher Volksgefuͤhle zur aufopfernden Theilnahme am heiligen Kampfe, unter deſſen Stuͤrmen und Wogen die erhabenſten,kräftigſten, geiſtvollſten, tiefſinnigſten Lieder unſers Barden und Helden groͤßtentheils entſtanden ſind. „Sie alle, ſagt Tiedge,„tragen in einem vorzuͤglichen Grade ein Gepräge von Originali⸗ tät, alle athmen ein zartes, tiefes Gefuͤhlz“ ihre Veredtſamkeit, ſetzen wir hinzu, iſt maͤchtig, wie die Wogen des angeſchwollenen Bergſtromes⸗ und reißt den Leſer unwiderſtehlich zu des Dich⸗ ters Begeiſterung mit fort. Indem, was Tiedge unter einer zu laut tönenden be⸗ griffen wiſſen will, haben wir nichts dem Dichter⸗ verdienſte Körners Abbruch Thuendes gefunden. Gluͤcklicher fagt jener Kritiker:„Gluͤhende Va⸗ terlandsliebe, hoher Sinn für Freiheit, brennen⸗ der Haß gegen Unterdruͤckung und Tyrannei, hef⸗ tiger Unwille und tiefe Verachtung gegen feige und ſckaviſche Hingebung; dann aber auch die