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ſich durchzuſchlagen unb das rechte Elbufer u erreichen. Der Reſt des Corps fiel als ein pfer dieſer ſchändlicken Verrätherei, oder wur⸗
de gefangen. Einige der Franzoͤſiſchen Reiterei
hatten Körner nach dem Gehölze verfolgt; ſchon
waren ſie ihm nahe; Entrinnen ſchien unmög⸗
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lichz da rettete ihn eine foltene Geiſtesgegen⸗ wart. Er rief aus voller Leibesbraft in den Wald hinein das Commando;„Die vierte Escadron foll vorruͤcken!“ Die Feinde ſtutzten, kehrten um, und, als ſaͤhen ſie ſchon eine Schwadron der gefuͤrchteten Schwarzen herangalloppiren, ſchwenkten ſie und ergriffen eiligſt die Flucht. Indeſſen war es dunkel geworden, und der vom Blutverluſt Ermattete ſuchte ſich im Dickicht ſo gut als moͤglich zu verbergen.
Hier lag unſer Koͤrner, und erwartete den
Tod. Seine letzten Kräfte ſchwanden, er ſank
in ohnmächtigen Schlummer. Aber ſeine kräf⸗
tige Natur ſiegte, und als er am Morgen er⸗
wachte, ſab er Vauern vor ſich ſtehen, die ihm Veiſtand anboten. Er dankte bieſe wunderbare Huͤlfe einigen Cameraden, die auf ihrer Flucht durch den Wald Lanbleute getroffen und dieſen gefagt hatten, einer ihrer Officiere lage verwun⸗ det im Gehoͤize, ſie moͤchten ihn aufſuchen, er wuͤrde ſie gewiß reichlich belohnen. Von dieſen wurde unſer Körner in Sicherheit gebracht und gepflegt, gelangte dann unter Freundeshuͤlfe nach Leipzig und von da nach Carlsbad⸗ wo er vierzehn Tage lang den beſten aͤrztlichen Beiſtand und die treueſte Sorgfalt fuͤr ſeine vollige Geneſung fand. Nachdem er hieraufnoch
einige Zeit in Berlin zugebracht hatte, kehrte
er mit alter Kraft und Kampfluſt zuruck zu ſeinen Reitern, welche am rechten Ufer
Koͤrners Ged. 2


