Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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Die Race, ſagen ſie, ſey rar,

Doch wer wird durch die Luft kutſchieren?

Und Keiner will ſein Geld verlieren.

Ein Pachter endlich faßte Muth.

Die Fluͤgel zwar, ſpricht er, die ſchaffen keinen Nutzen; Doch die kann man ja binden oder ſtutzen,

Dann iſt das Pferd zum Ziehen immer gut;

Ein zwanzig Pfund, die will ich wohl dran wagen. Der Täuſcher, hoch vergnuͤgt, die Waare loszuſchlagen⸗ Schlaͤgt hurtig ein.Ein Mann, ein Wort!

Und Hans trabt friſch mit ſeiner Beute fort.

Das edle Thier wird eingeſpannt; Doch fuhlt es kaum die ungewohnte Buͤrde, So rennt es fort mit wilder Flugbegierde Und wirft, von edelm Grimm entbrannt, Den Harren um an eines Abgrunds Rand. Schon gut, denkt Hans. Allein darf ich dem tollen Thiere Kein Fuhrwerk mehr vertrauen. Erfahrusg macht ſchon klug. Doch morgen fahr' ich Paſſagiere, Da ſtell' ich es als Vorſpann in den Zug. Die muntre Krabbe ſoll zwei Pferde mir erſparen; Der Koller gibt ſich mit den Jahren.

Der Anfang ging ganz gut. Das leichtbeſchwingte Pferd Belebt der Klepper Schritt, und pfeilſchnell ſliegt der Wagen. Doch was geſchieht? Den Blick den Wolken zugekehrt,

Und ungewohnt, den Grund mit feſtem Huf zu ſchlagen, Verlaͤßt es bald der Raͤder ſichre Spur,

Und, treu der ſtaͤrkeren Natur,

Durchrennt es Sumpf und Moor, geackert Feld und Hecken;