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Der Genius mit der umgekehrten Fackel. Lieblich ſieht er zwar aus mit ſeiner erloſchenen Fackel; Aber, ihr Herren, der Tod iſt ſo aͤſthetiſch doch nicht.
Tugend des Weibes.
Tugenden brauchet der Mann, er ſtuͤrzt ſich wagend ins Leben, Tritt mit dem ſtaͤrkeren Gluͤck in den bedenklichen Kampf.
Eine Tugend genuͤget dem Weib: ſie iſt da, ſie erſcheinet Lieblich dem Herzen, dem Aug' lieblich erſcheine ſie ſtets!
Die ſchönſte Erſcheinung. Saheſt du nie die Schoͤnheit im Augenblicke des Leidens, Niemals haſt du die Schoͤnheit geſehn. Sahſt du die Freude nie in einem ſchoͤnen Geſichte, Niemals haſt du die Frende geſehn.
Forum des Weibes.
Frauen, richtet nur nie des Mannes einzelne Thaten; Aber uͤber den Mann ſprechet das richtende Wort!
Weibliches Urtheil. Maͤnner richten nach Gruͤnden; des Weibes Urtheil iſt ſeine Liebe: wo es nicht liebt, hat ſchon gerichtet das Weib.


