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A n Minna.
Träum' ich? iſt mein Auge truͤber? Nebelt's mir ums Angeſicht? Meine Minna geht voruͤber? Meine Minna kennt mich nicht? Die am Arme ſeichter Thoren Blaͤhend mit dem Fäͤcher ficht, Eitel in ſich ſelbſt verloren— Meine Minna iſt es nicht.
Von dem Sommerhute nicken Stolze Federn, mein Geſchenk, Schleifen, die den Buſen ſchmuͤcken, Rufen: Minna, ſey gedenk! Blumen, die ich ſelbſt erzogen, Zieren Bruſt und Locken noch— Ach, die Bruſt, die mir gelogen! Und die Blumen bluͤhen doch!
Geh! umhuͤpft von leeren Schmeichlern! Geh! vergiß auf ewig mich.. Ueberliefert feilen Heuchlern, Eitles Weib, veracht' ich dich. Geh! dir hat ein Herz geſchlagen, Dir ein Herz, das edel ſchlug, Groß genug, den Schmerz zu tragen, Daß es einer Thoͤrin ſchlug.


