Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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Hektor.

All mein Sehnen will ich, all mein Denken In des Lethe ſtillen Strom verſenken,

Aber meine Liebe nicht.

Horch! der Wilde tobt ſchon an den Mauern, Guͤrte mir das Schwert um, laß das Trauern Hektors Liebe ſtirbt im Lethe nicht.

Nmalia.

Schdn, wie Engel voll Walhallas Wonne, Schdoͤn vor allen Juͤnglingen war er, Himmliſchmild ſein Blick, wie Maienſonne, Ruͤckgeſtrahlt vom blauen Spiegelmeer.

Seine Kuͤſſe— paradieſiſch Fuͤhlen! Wie zwo Flammen ſich ergreifen, wie

Harfentoͤne in einander ſpielen Zu der himmelvollen Harmonie—

Stuͤrzten, flogen, ſchmolzen Geiſt und Geiſt zuſammen, Lippen, Wangen brannten, zitterten,

Seele rann in Seele— Erd' und Himmel ſchwammen Wie zerronnen um die Liebenden!

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Er iſt hin— vergebens, ach! vergebens Stoͤhnet ihm der bange Seufzer nach!

Er iſt hin, und alle Luſt des Lebens

Wimmert hin in ein verlornes Ach!