Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

vorzudruckenden Privilegio entgegengehandelt werden ſoll, bei Vermeidung der den Beeintraͤchtigten geſetzmaͤßig zu leiſtenden Entſchaͤdigung und derjenigen Strafen, welche der Nachdruck inlaͤndiſcher Verlagsartikel und der Handel mit auswärts nach⸗ gedruckten Buͤchern nach ſich zieht; ſo wird ſolches hierdurch allgemein zur dffentlichen Kenntniß und Nachachtung bekannt gemacht. Berlin, den 29. April 1826.

Frhr. v Altenſtein. v. Schuckmann.

Röniglich Jayeriſches Privileginm.

Lndwig von Gottes Gnaden König von Bayern, Pfalz⸗ graf bei Rhein, Herzog von Bayern, Franken und

in Schwaben ꝛe. 2e.

Nachdem Uns die Tochter des verſtorbenen Friedrich von Schiller Emilie von Gleichen⸗Rußwurm, geborne von Schiller in ihrem und ihrer Geſchwiſter Namen um Schutz gegen den Nachdruck der Werke ihres Vaters in Unſerem Koͤnigreiche aller⸗ unterthaͤnigſt gebeten hat, ſo wollen Wir in Anerkennung der ſeltenen Verdienſte und des hohen Ruhmes, welchen ſich der ver⸗ ewigte Dichter Friedrich von Schiller um die deutſche Literatur und um die Veredlung der Geiſtes⸗Eultur des deutſchen Volkes insbeſondere durch ſeine ausgezeichneten Schriften erworben hat, ſeinen Hinter⸗ laſſenen ein neuerliches formliches Privilegium gegen den Nachdruck der erwähnten Schriften und gegen den Verkauf dieſer etwa ander⸗ waͤrts nachgedruckten Werke in Unſerem Kdnigreiche auf den Zeit⸗ raum von zwanzig Jahren, vom Tage gegenwaͤrtiger Ausfertigung

v