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Häuschen wieder und leben, wie ſonſt, in ſtillem Glück, in Genüge und Zufriedenheit!“
Anton nickte und reichte Marie ſeine Hand.
„Aber der Baron!“ ſagte Murray.„Ich wieder⸗ hole Euch, er iſt in meiner Macht! Alle ſeine Gläu⸗ biger haben mir ihre Forderungen abgetreten, weil ich wirklich die Abſicht hegte, dieſes Schloß zu kaufen, und den Baron zwingen wollte, zu verkaufen;— ein Wink von mir, und er muß in den Schuldthurm wandern ſammt ſeinem Sohne!— Wie nun, wollt Ihr nicht Rache an ihm nehmen, da er durch mich auch in Euren Händen iſt?“
Marie blickte ſchweigend auf Anton; Anton ſchwei⸗ gend auf Marie; Beide lächelten und drückten ſich die Hände.
„Ihr zögert?“ fuhr Murray fort.„Und dieſe Menſchen haben Euch ſo viel Böſes zugefügt?“. „Aber du vergißt, Murray,“ ſagte Marie ſanft, —„Gott hat uns ſo viel Gutes zugefügt und ſo reichen Segen über uns ausgegoſſen. Wäre Rache ein Dankgebet fuͤr Seine Gnade und Barmherzigkeit? Nein, nichts davon, mein Freund!“
„Aber du, Anton?“ fragte Murray.
„Ich lobſinge dem Herrn,“ erwiederte Anton.
„Wo iſt der Raum für Groll, Haß und Rachſucht.
Möge Gott dem Baron vergeben, wie ich ihm vergebe von Herzen!“
„Oh, brave, brave Leute!“ rief Murray tief gerührt und ergriffen aus, und zog ſeine Ver⸗ wandten an ſein Herz.„Wohlan denn, keine Rache! Nur Frieden, nur Freude, nur Liebe, nur Glück⸗ ſeligkeit!“


