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doch nicht weggeſchwemmt worden mit ſo vielem Ande⸗ ren vom Waſſer?“
Marie hatte noch nicht wieder an die Looſe ge⸗ dacht, und jetzt erſt erinnerte ſie ſich, daß ſie, aufge⸗ klebt auf die Thür, bei der Frau Muhme geblieben waren. Sie blickte nach der Thür, und da ſtand ſie noch hinter dem Ofen, wohin ſie Anton geſtellt atte.
„Die Looſe?“ erwiederte ſie.„Was iſt damit, ehr⸗ licher Baruch? Sag' geſchwind— ſie haben doch nicht gewonnen?“
„Erſt, wo ſind ſie?“ fragte der Jude mit freund⸗ lichem Lächeln und klimperte mit Geld in ſeiner Taſche. „Da!“ ſagte Marie, und deutete auf die Thür.
Baruch ſchaute die angeklebten Looſe und lachte. „Das lob' ich mir!“ rief er aus, und zog ein ziemlich beſchmutztes und abgegriffenes Notizbuch aus der Taſche, in dem er blätterte.„Nenn' ich mir das einen guten Hausvater, der für Alles den ſicherſten Platz zu finden weiß, daß man's jederzeit finden kann und zur Hand hat. Ah, da iſt's! Nummer 10, 217. Wünſch' viel Glück, gute Frau! Haben Sie doch gewonnen auf das eine Loos zweihundert Gulden, und ich führ' ſie ſchon bei mir, daß Sie nur brauchen zuzugreifen!“
Marie konnte vor freudigem Schrecken kaum Athem
ſchöpfen.„Und das andere Lvos?“ Das andere?“ rief ſie. „Das andere iſt eine Niete, Frau Steinbach!“ er⸗ wiederte der Jude lächelnd.„Kann doch nicht jedes Loos gewinnen, und ich mein', Sie dürfen wohl zu⸗ frieden ſein!“ 5
„Aber welche Nummer hat gewonnen, guter Baruch?“
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