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ihm Alles zu erzählen. Das that ich, und nachher, als nun der Herr Oberförſter Alles wußte, klopfte er
mich auf die Schulter und lobte mich, daß ich ſo ehr⸗
lich geweſen und hübſch zu ihm gekommen wäre.„Das junge Rehlein kannſt du übrigens behalten, wenn du
willſt,« ſagte er dann.„Jedenfalls hat es ſeine Mut⸗
ter verloren und würde doch nur umkommen, wenn man es wieder freilaſſen wollte. Alſo nimm dir's mit nach Hauſe, wenn dir's Spaß macht.“
„Ich wollte erſt gar nicht glauben, daß der Herr
Oberförſter Ernſt machte, ſo glücklich machte mich das
Geſchenk,“ fuhr Willy fort.„Als er mir's aber noch
einmal verſicherte, ich dürfe das Reh mitnehmen, da
jauchzte ich laut auf vor Freuden, bedankte mich, ſo gut ich konnte, und dann ſprang ich, haſt du nicht ge⸗ ſehen, durch den Wald nach Hauſe, weil ich mir wohl
dachte, Ihr würdet auch Freude an dem niedlichen
Thierchen haben. Seht nur, wie reizend es iſt, und was es für ein zartes Fellchen und für große, ſchöne, ſanfte Augen hat! Das darf ich auf dem Hof umher⸗ ſpringen laſſen, nicht wahr, Mutter?“
„Ja, das darfſt du,“ ſagte Frau Marie,—„denn es iſt wirklich ein allerliebſtes Geſchöpfchen, und ganz zuhm. Da es dir der Herr Oberförſter geſchenkt hat, wird der Vater auch damit zufrieden ſein, um ſo mehr, weil es an Futter für das Thierchen hier im Walde nicht fehlt.“
Willy war wirklich ganz ſelig über das Reh, und auch ſeine Schweſter Anna hatte große Freude darüber. Sie brachten es auf den Hof, der rings von einem Garten eingefaßt war, ließen es hier laufen, und freu⸗ ten ſich, wie es ſo luſtig und munter umherſprang, und
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