Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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eine gewiſſe Wuͤrde. Nur das Auge zeigte nichts von dieſer Würde, es ruhte mit zu großem Wohl⸗ gefallen auf der Tochter des Thorwarts.

Michael, redete er dieſen anes iſt die rechte Gelegenheit, daß ich Dir eine Gunſt erweiſe. Deine Tochter mag den Conſtantin zum Mann erhalten. Sie ſoll zur Dienerſchaft meiner Gattin Eufemia gehoͤren, er mag ſich auf Pferde einuͤben, um hier bleiben zu koͤnnen, ein Anderer ſoll ſeine Heerde huͤten. Marizza endigte er dann un⸗ gemein gnaͤdig,Du darfſt Dir morgen, wenn Coſtaki auf's Land gegangen, um ſeine Sachen abzugeben, eine Ausſtener holen. In acht Tagen wird die Hochzeit ſein.

Die Geſichter der Umſtehenden zeigten eine hohniſche Freude, ſie wußten was Bojarengunſt bedeute. Das Mädchen, eine ſeltene Schuͤchtern⸗ heit in ihrem Stande, ſtand ſprachlos, ſchamroth, in Verwirrung. Der Alte blieb ruhig, dem An⸗ ſcheine nach ganz gleichguͤltig. Nur die Stellung des Braͤutigams war eine drohende. Mit finſte⸗ rem Unmuth ertrug er den hoͤhniſchen Blick Stefa⸗ nos, ſeine Fauſt war geballt.

Kurz nachher hatte das tolle Treiben wieder freien Lauf. Den Gebieter zog es zum feſtlichen Balle, wenn er auch nur als Zuſchauer erſcheinen konnte. Für ihn gab es dort mehr zu ſchen als