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Rache ausgedruͤckt, zeigte einen ploͤtzlichen tiefen Schmerz. Er hatte ſein graues Haupt auf die alte Viola geneigt, eine Thraͤne zitterte in dem dunklen Auge, es ſchien als uͤberwaͤltige ihn der ſchwere Gedanke der nahen Trennung von ſeinem Kinde. Die Hand zauberte eine jener duͤſteren, ſchmerzvollen, klagenden Melodien hervor, wie ſie der Osmane Nachts unterm Sternenhimmel in ſei⸗ nem Feldlager ſingt. Oder wie ſie der Magyare auf der einſamen oͤden Puſtta, wenn der Himmel von Wolken umhangen und die Rinder den Hirten ſuchen, in die weiten Ebenen ertönen laͤßt. Die dumpfen Schlaͤge des Tambourin klangen gar trau⸗ rig hinein. Die Bewegungen der Tanzenden wur⸗ den langſamer. Die Geſichter aus Afrika konnten ihre Empfindungen nicht verbergen, als nun end⸗ lich der Alte, das duͤſtere, walachiſche Volkslied: „Marck, marck, noi te duce, cara mou i sin- gora“*) anſtimmte.
Der Tanz endigte in einem ernſten, leiſe ſchwe⸗ benden Gang, nach und nach machten Alle Chorus zu dem ſchwermuͤthigen Liede. Eine tief traurige Stimmung hatte ſich der Verſammlung bemaͤchtigt und nur das Geſicht Conſtantins ſtralte vor Freude. Seine Hand hielt die Marizzas feſt
*) Ich bitte, bitte, geh' nicht, denn ich bleib' allein.
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