Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Grhlict du in jener Gegend einen alten dunk⸗ len Streifen, der ſich kaum aus dem Meere zu er⸗ heben und doch mit den lichten, ſich eben röthenden Wolken eins zu ſein ſcheint? Sprich Joannita! Dein Auge muß noch ſchärfer als das meine ſein; laß mir das ewige Schauen nach der beweglichen Nadel.

Ohne eine Antwort abzuwarten, ſeiner Sache ſicher, fuhr der Mann fort:

Weiter rechts, wird ein langer Kuͤſtenſtrich mit hohen Bergen, wie ein dunkler Vordergrund hervor⸗ treten. Es iſt das Ufer von Aſien und das gegenuber liegende Eiland war einſt Chios. Zwiſchen beiden hin⸗ durch geht unſer Weg. Mein Schiff hat die Fahrt gar oft gemacht, als die ſchonſte Stadt des Orients noch nicht zerſtoͤrt war und die reichen Kaufherrn ihre vol⸗ len Magazine verſchiffen ließen. Da war ein Leben und Treiben, das Paradies auf Erden jetzt ſieht man nichts als Schutt und Truͤmmer. Eine tiefe Todtenſtille herrſcht, wo froͤhlicher Geſang ertonte

1*