Teil eines Werkes 
5. Theil (1839) Das Volk ohne Magen / Romane von Leopold Schefer
Entstehung
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Welt, ſo verlangt man, ſoll der Welt gehorchen, die bekanntlich das geſcheideſte, unwiderleglichſte Thier iſt.

Er gab mir nun zum Abſchied die Hand, hielt ſie, und ſprach:„Unſer franzöſiſcher Freund

iſt ein verlorenes Weltkind! Aber Alles wohl er⸗

wogen, ziehen Sie auch hin mit nach Martaban! Nur ſcheinen Sie mir zu ehrlich, als etwa von einem Judenkinde, das vor der Thüre mit ſeinem ganzen Erbe auf Lebenszeit, mit ſeines Vaters unſchätzbaren Juwelen und Perlen ſpielt, im Vorübergeh'n von dem Kinde die ganze Mütze voll geſchenkt zu nehmen, für ein paar Orangen, die Sie ihm zugeworfen haben. Edel iſt Anbie⸗ ten; edel iſt Ablehnen. Sie verſtehen mich! ich halte meine Sitte überall, wie meinen Thee⸗ keſſe

Ich verſtand ihn, und verſprach ihm, mich, wie er auf den Thurm, in die Burg meiner Seele zurückzuziehn, und feſten Stand zu halten.

Schon ein Scheiden auf kurze Zeit macht weich.— Ein Abſchied auf immer, erregt die tiefſte Seele, ſie wird weit und groß, und ſo fühlt ſie ſich. Darum ſprach unſer engliſcher Freund nun auch zu dem Franzoſen, dem er gleichfalls die Hand über mein Pferd weggereicht