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wunderlichſten Nachrichten; der Andere hatte In⸗
dien durchreiſet, und war ſtiller und fteundlicher. Nicht ſowohl unſerer Sicherheit wegen, als
um ſtets das Nöthige auch bequem zu haben, reiſeten wir unter dem Schutze eines hier übli⸗ chen Gatſché.— Ein reicher Kaufmann, bei dem wir zuletzt gewohnt, und dem wir manche Ge⸗ fälligkeit erzeugt hatten, rieth uns ſehr, und er⸗ bot ſich dazu, und bat ihm zu geſtatten, uns zu begleiten bis in den nächſten Ruheort, wo er uns dann wieder ſeinem bekannten Gaſtfreunde überließ, der uns wieder ſeinem Gaſtfreunde im
nächſten Ruheort übergab, und jedesmal bei uns
blieb, bis er uns glücklich abreiſen ſah.— Gegen
reichliche Geſchenke an die Frauen im Hauſe freilich
und an den Gatſché ſelbſt, war unſere Reiſe ſo anmuthig und ſorglos, wie unmöglich wo im Abendlande! denn die Gaftfreundſchaft iſt die unerläßliche, heilige Tugend der Morgenländer.
So kamen wir, nach unſerm gemeinſchaftli⸗ chen letzten Nachtlager, eines Morgens früh auf die Bergſcheide, wo wir uns trennen ſollten.— Unſere Roſſe hatten in Nebel und Thau die Höhe erklommen, und auf einmal ſtanden wir vier junge Männer in friſcher, fröhlicher Jugend auf dieſer ſchönen Warte der Welt. Die ſegnende


