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und marmornen Götterbildern erhalten ſteh'n.— Mein Reiſegefährte aber drängte nach Smyrna, weil auf dem Wege dahin die berühmte Ge⸗ gend von Martaban ſich befinde, und Marta⸗ ban ſelber— das Paradies der Fremden, voll ſchöner lebendiger Götterbilder von Frauen und Jungfrauen, über die eine uralte Sitte: den Gaſt zu ehren, zu Gunſten der Frem⸗ den, gebiete. Mehr ſagte er mir nicht.
Das reizte mich nicht.— Aber ich hatte den neuen und dankbaren Freund mir eigen er⸗ worben, und er hatte eine ſonderbare Macht über mich, wie mein Geſchöpf. Denn— am Abend vor der Schlacht fühlte ich eine unwiderſtehliche Sehnſucht, das Kampfgefild und das Lager der Sarazenen zu ſeh'n.— Ich durfte auf Recogno⸗ ſcirung reiten und ich flog hinaus auf meinem koſtbaren, arabiſchen, weißgebornen Pferde, auf meinem Schahroch, begleitet von ſechs ſchwarzge⸗ bornen Reitern.— Das Feld war das Schlacht⸗ feld der Kreuzfahrer!— Auf ihrer Stelle la⸗ gerten im Abendglanz der heutigen Sonne mir, wie eine Geiſtererſcheinung, die Sarazenen, ſtill, feierlichſtill nach ihrer Art.— Die Sonne ging unter. Ich hörte zum Gebet rufen. Ich verſank
in die Vorzeit und träumte mir 3 ich


